Videoaufzeichnung: Durch die Sahara mit Egmont Strigl

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Videoaufzeichnung des Live-Vortrages vom 18.04.2020 um 19 Uhr. Sie erhalten nach der Buchung einen YouTube-Link.

Einen Teil der Erlöse spendet Egmont der Stiftung Euronatur (www.euronatur.org).

Bahr bela ma, das Meer ohne Wasser, ein Universum der Stille, der Farben und der Einsamkeit, 9 Millionen Quadratkilometer endlose, nahezu unbesiedelte Leere: die Sahara. Sehnsuchtsziel für Dichter, Denker und Religionsgründer, aber auch für moderne Abenteurer, die zu Fuß oder mit Kamelen diese wunderbare Weite durchwandern. Schnell erliegt man dort dem berühmten Wüstenvirus, gegen den es noch immer kein Gegenmittel gibt, und kommt immer wieder. Die Wüste packt einen, macht etwas mit Herz und Hirn, beruhigt und erdet in hektischen, schnelllebigen Zeiten.

Da das aber leider zur Zeit nicht live erlebbar ist, reisen wir im Kopf, machen wir Home Travelling, sperren Augen und Ohren auf und lassen uns von schönen Bildern und Musik in phantastische Sahara-Landschaften mitnehmen.

Wir starten im magischen Ihrerir, einem der wenigen Plätze in der Sahara, in denen ganzjährig Wasser fließt. Wir wandern durch einen tiefen Canyon, durch einen Garten Eden aus rauschenden Palmen, weiten Schilfgürteln und begleitet vom murmelnden Bach.

Nicht weit von Iherir entfernt dann Tinterhert, einer der spektakulärsten, steinzeitlichen Gravurenplätze der an neolithischer Kunstgeschichte so reichen Sahara. Die „schlafende Gazelle“ und die „lockige Kuh“ sind nur zwei Details dieses kunstgeschichtlich so bedeutenden Platzes.

Tiefe Schluchten, weite Plateaus und kleine Dünengebiete bestimmen anschließend unsere Durchquerung des Tassili n´Ajjer. Zu Fuß, mit Kamelen und begleitet von unseren wunderbaren Tuareg-Jungs, durchstreifen wir dieses Labyrinth aus grandiosen Felsskulpturen, entdecken zwischendrin immer wieder neolithische Malereien und Gravuren, campen an herrlich einsamen Plätzen und kommen schließlich hinaus in die weite, leere Welt des Erg Admer, eine der großen Dünenregionen südlich von Djanet.

Gegen Ende unserer Reise im Kopf besuchen wir dann noch die Region im südlichen Algerien, die die Schönheit der Sahara quasi auf den Punkt bringt, die selbst eingefleischte Wüsten-Stammgäste auch noch nach der dritten Reise zum Schwärmen bringt, das Tadrart. Hier im späten Nachmittagslicht auf einer der bis zu 250 m hohen Dünen zu sitzen und das 360 Grad Panorama zu genießen, das Farbenspiel des sogenannten Tadrart Rouge zu erleben, die Stille zu hören, gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen, die die Wüste zu bieten hat. Und man versteht warum der berühmte Fotograf Sebastiao Salgado das Tadrart, als einziges Wüstengebiet weltweit, in sein Langzeitprojekt „Genesis“ aufgenommen hat, in dem er die schönsten und unberührtesten Naturräume der Welt in grandiosen Fotografien präsentiert.

Videoaufzeichnung des Live-Vortrages vom 18.04.2020 um 19 Uhr. Sie erhalten nach der Buchung einen YouTube-Link.

Einen Teil der Erlöse spendet Egmont der Stiftung Euronatur (www.euronatur.org).

 

Über Egmont:

Setzt mich auf ein Pferd, ein Kamel oder in ein Kanu, hängt mich an einen Gleitschirm, legt mich in ein Zelt oder steckt mich in Bergstiefel – erst dann fühle ich mich richtig wohl. Seit über 25 Jahren leide ich an einer chronischen Form von Fernweh, das ich dadurch zu kurieren versuche, als Journalist und Fotograf neue Horizonte zu eröffnen, Vorurteile abzubauen und meine Erfahrungen mit Anderen zu teilen.

Als Journalist und Fotograf durfte ich bislang über 100 Länder auf allen Kontinenten dieser Welt bereisen. Besonders gut kenne ich Nordamerika und Europa, sehr gerne reise ich in alle Wüsten dieser Welt, in den Nahen und Mittleren Osten, Zentral- und Südostasien. Meine absolute Lieblingsregion ist jedoch die algerische Zentralsahara.

Alles was ich an Wander- und Trekkingreisen schätze, die langsame, intensive Annäherung an die Landschaft, die Menschen und die Kultur eines Landes, sehe ich bei Hauser Exkursionen am besten verwirklicht. Ich mag die Philosophie, den familiären Umgangston innerhalb des Hauses, das Sozial- und Umweltengagement, aber auch das ganz spezielle Hauser-Publikum – also: Sie!

Als Ihr Reiseleiter bin ich nicht nur Organisator, Ansprechpartner und Wissensvermittler sondern auch aktives Mitglied der Gruppe, mit der ich gemeinsam die „kostbarsten Wochen des Jahres“ zum besonderen Erlebnis machen möchte. Meine Erfahrungen aus vielen Reisen rund um den Globus werden dabei sicherlich hilfreich sein. Darüber hinaus vermittle ich Ihnen auch gerne mein Wissen über Fotografie unter praktischen Bedingungen.